Antrag

Kostenlose Periodenprodukte an der Uni Ulm

Eingereicht am:
23.06.2022

Behandelt am:
29.06.2022

Ergebnis
Angenommen

Eine Hand h├Ąlt ein rotes Schild mit der Aufschrift: Changing the world one cycle at a time. Unten im Bild steht: Kostenlose Periodenprodukte an der Uni Ulm

Auf eine Idee der GHG hin hat das Studierendenparlament heute einstimmig beschlossen, Automaten f├╝r kostenlose Periodenprodukte an der Uni Ulm einzurichten. Hierf├╝r werden insgesamt mindestens 10 Spender mit jeweils Binden und Tampons aufgestellt. Die meisten Spender werden auf Damentoiletten stehen, mindestens ein Spender in jedem Geb├Ąudebereich jedoch auch au├čerhalb der Toiletten. So k├Ânnen auch menstruierende Personen, die sich nicht als weiblich identifizieren, auf die Produkte zur├╝ckgreifen.

Indem kostenlose Periodenprodukte an der Uni Ulm ausgegeben werden, wird nicht nur das Thema Menstruation enttabuisiert. Studierende, Angestellte und Forschende an der Universit├Ąt werden zumindest ein wenig finanziell entlastet und haben auch kurzfristig Zugriff auf Binden und Tampons auf dem Campus.

Vorbild f├╝r die Einrichtung der Spender war die Universit├Ąt des Saarlandes, wo Studierende seit Oktober 2021 kostenlose Menstruationsartikel erhalten k├Ânnen. An der Universit├Ąt Ulm wird das Angebot zun├Ąchst komplett von der Verfassten Studierendenschaft finanziert. Hier ist denkbar, dass sich mittelfristig die Universit├Ąt Ulm beteiligt.

Dank an das Gleichstellungsreferat der StuVe

F├╝r die Gr├╝ne Hochschulgruppe erkl├Ąrt Tilman Buggle, Mitglied der GHG im Studierendenparlament: “Durch den heutigen Beschluss beenden wir zwar keine strukturelle Ungleichheit, machen aber einen weiteren Schritt hin zu einer gleichberechtigten Universit├Ąt. Wir hoffen sehr, dass dieses Leuchtturm-Projekt den universit├Ątsinternen Diskurs weiter voranbringt und mehr Gleichstellung angeschoben wird. Unser Dank gilt insbesondere dem Gleichstellungsreferat der StuVe, das unsere Idee aufgegriffen und das Konzept f├╝r die Spender ausgearbeitet hat.

Weitere Informationen zu dem Projekt gibt es zeitnah bei der StuVe. Du m├Âchtest auch die Uni nachhaltiger, vielf├Ąltiger und feministischer machen? Dann melde dich doch bei uns!

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